Vor der Anmeldung
Brauche ich ein Studium?
Nein. „Deutschlehrer:in" ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Du brauchst sehr gutes Deutsch (empfohlen C1, bei B2 klären wir die Eignung im Einstufungsgespräch) und die Bereitschaft, das Unterrichten als Handwerk zu lernen – den Rest bringen wir dir bei.
Muss ich Muttersprachler:in sein?
Nein. Viele hervorragende DaF-Lehrkräfte haben Deutsch selbst als Fremdsprache gelernt – sie kennen die Stolpersteine aus eigener Erfahrung und können sie oft besser erklären. Entscheidend ist dein Sprachniveau, nicht deine Herkunft.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Das bestimmst du selbst – die Ausbildung ist berufsbegleitend angelegt, typisch sind etwa 6 Monate: wöchentliche Live-Seminare plus flexibles Selbststudium auf der Lernplattform. Rechne mit einigen Stunden pro Woche. Dank Flatrate gilt: Wer zügig lernt, zahlt weniger.
Welche Technik brauche ich?
Computer oder Laptop, stabile Internetverbindung, Mikrofon und Kamera. Alles Weitere – Lernplattform, Materialien, Konferenzsoftware – stellen wir bereit bzw. nutzen kostenlose Standardtools.
Ich bin unsicher, ob der Beruf zu mir passt. Was tun?
Zwei Wege: Mach unseren 2-Minuten-Selbsttest – oder buch direkt ein kostenloses Infogespräch, in dem wir deine Ausgangslage ehrlich besprechen. Wir raten dir auch ab, wenn es nicht passt.
Die ehrlichen Antworten
Ist das Zertifikat staatlich anerkannt?
Nein – und wir sagen dir das lieber klar, bevor du buchst: Unser Zertifikat ist ein institutseigenes Teilnahmezertifikat der Sprachschule Durlach, kein staatlicher Abschluss und kein Hochschulzertifikat. Eine „staatliche Anerkennung" für DaF-Zertifikate im privaten Markt gibt es generell nicht – auch nicht bei den meisten anderen Anbietern.
Was zählt: Private Sprachschulen und Online-Plattformen entscheiden selbst, wen sie nehmen. Dort überzeugst du mit nachgewiesener Ausbildung (220 UE, 13 Module), echter Unterrichtspraxis und einer guten Probestunde – genau darauf bereiten wir dich vor.
Kann ich damit BAMF-Integrationskurse unterrichten?
Nein. Für Lehrkräfte in staatlich geförderten Integrations- und Berufssprachkursen verlangt das BAMF in der Regel einen Hochschulabschluss plus eine anerkannte Zusatzqualifizierung. Das kann keine private Fortbildung ersetzen – unsere nicht und auch keine andere. Wenn dieser Weg dein Ziel ist, informiere dich direkt beim BAMF über die Zulassungsvoraussetzungen.
Wie unterscheidet ihr euch vom Goethe-Institut oder von telc-Qualifizierungen?
Fair eingeordnet: Das Goethe-Institut („Deutsch Lehren Lernen") und die DVV/telc-Qualifizierungen sind etablierte, teils BAMF-anerkannte Programme – der richtige Weg für alle, die in Integrationskursen arbeiten wollen oder ein Hochschulzertifikat anstreben. Sie sind allerdings meist teurer (DLL Standard ca. 1.400 €), dauern länger und bestehen zu großen Teilen aus Selbststudium.
Unser Fokus ist ein anderer: über 55 % Live-Unterricht, eigene Lehrproben mit Feedback, ein eigenes Modul für Online-Didaktik, ein Berufsstart-Modul – und die Möglichkeit, nach dem Abschluss direkt bei unserer Sprachschule zu unterrichten. Praxisnaher, persönlicher und bezahlbarer Einstieg statt akademisches Programm.
Was steht am Ende konkret auf meinem Zertifikat?
Dein Name, die Bezeichnung der Ausbildung „Deutschlehrer:in werden – Deutsch als Fremdsprache (DaF)", der Stundenumfang (220 Unterrichtseinheiten), die vollständige Modulübersicht sowie die Dokumentation deiner Unterrichtspraxis (Hospitationen und eigene Lehrproben). Ganz bewusst ohne Note und ohne Bewertung – es ist ein Teilnahmezertifikat. Ausgestellt über die Sprachschule Durlach, Karlsruhe.
Gibt es Prüfungen oder Noten?
Nein, ganz bewusst nicht. Auf der Lernplattform gibt es freiwillige Selbstchecks mit Musterlösungen – sie werten sich automatisch aus, werden nicht bewertet und können übersprungen werden. Deine Lehrproben in der Live-Übungswerkstatt sind Übung und kollegialer Austausch, keine Leistungskontrolle. Dein Teilnahmezertifikat dokumentiert Curriculum, Stundenumfang und absolvierte Module – ohne Note.
Braucht die Ausbildung keine ZFU-Zulassung?
Nein. Eine ZFU-Zulassung nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz ist nur nötig, wenn der Anbieter vertraglich die Überwachung des Lernerfolgs schuldet (so zuletzt der Bundesgerichtshof im Dezember 2025). Genau das tun wir bewusst nicht: keine Prüfungen, keine Benotungen, keine geschuldete Lernerfolgskontrolle – nur freiwillige Selbstchecks mit Musterlösungen. Zusätzlich findet über 55 % der Ausbildung als echter Live-Unterricht statt. Die Ausbildung ist damit kein zulassungspflichtiger Fernunterricht.
Preis, Zahlung, Rücktritt
Was kostet die Ausbildung?
Die Ausbildung ist eine faire Flatrate-Mitgliedschaft: 99 € pro Monat (monatlich kündbar), 299 € für 4 Monate (du sparst 25 %) oder 799 € für 12 Monate (du sparst 33 %, effektiv ca. 67 €/Monat). Darin ist alles enthalten: 13 Module, Live-Seminare, Lernplattform und Teilnahmezertifikat. Wer zügig lernt, zahlt weniger. Alle Details auf der Preisseite.
Kann ich kostenlos reinschnuppern?
Ja – und zwar richtig: Modul 1 ist komplett kostenlos, ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit. Dein Fortschritt bleibt gespeichert und wird bei Abschluss der Mitgliedschaft voll angerechnet. Frag den Gratis-Zugang einfach über das Kontaktformular an – wir schalten dich innerhalb von 24 Stunden frei.
Wie kündige ich?
Die Monats-Mitgliedschaft kündigst du jederzeit in Textform (z. B. per E-Mail) zum Ende des laufenden Monats. Die 4- und 12-Monats-Pakete enden automatisch und verlängern sich nicht.
Wird die Ausbildung gefördert (Bildungsgutschein)?
Nein. Die Ausbildung ist nicht AZAV-zertifiziert und kann daher nicht über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Wir nennen das offen, statt vage Hoffnungen zu wecken.
Kann ich nach der Anmeldung widerrufen?
Ja. Für Verbraucher:innen gilt das gesetzliche 14-tägige Widerrufsrecht – alle Details in der Widerrufsbelehrung.
Wie melde ich mich an?
Über das Kontaktformular fragst du deine Mitgliedschaft oder den kostenlosen Zugang zu Modul 1 an – wir schalten dich innerhalb von 24 Stunden frei. Wenn du magst, klären wir vorher in einem kostenlosen Infogespräch alle Fragen und schauen gemeinsam auf dein Sprachniveau. Du entscheidest in Ruhe.
Und dann?
Was kann ich nach der Ausbildung machen?
Du kannst an privaten Sprachschulen unterrichten, online auf Plattformen wie Preply oder italki arbeiten, Firmenkurse geben oder dich selbstständig machen. Das Berufsstart-Modul bereitet dich gezielt darauf vor. Einen Überblick über Einsatzfelder und realistische Verdienstspannen findest du auf der Karriere-Seite.
Stimmt es, dass ich danach bei euch unterrichten kann?
Ja – das ist unser Anschluss-Versprechen: Wer in der Ausbildung überzeugt, kann nach dem Abschluss bei der Sprachschule Durlach und auf unserer Lernplattform unterrichten, online und vor Ort. Ein Automatismus ist es nicht (Qualität entscheidet), aber ein realer Weg, den es so bei kaum einem anderen Anbieter gibt.
Unterstützt ihr mich beim Berufsstart?
Ja. Modul 13 widmet sich komplett dem Berufsstart: Plattform-Profile, Akquise, Preisgestaltung und die ersten Schritte in die Selbstständigkeit oder Anstellung.
Deine Frage war nicht dabei?
Frag unseren Chat-Assistenten unten rechts – oder schreib uns direkt. Wir antworten persönlich.
Zum Kontaktformular →